Sternsinger

Ansprechpartner Ludger Wöhle, Mail: ludger.woehle@st-heinrich-marl.de

Bistumsweite Aussendefeier in Münster

Am Donnerstag, 3.1.2008, waren alle Sternsinger des Bistums Münster zur zentralen Aussendefeier nach Münster eingeladen. Die drei Jugendausschüsse von St. Michael, St. Josef und St. Heinrich hatten im Vorfeld über eine gemeinsame Fahrt nach Münster gesprochen. Aus St. Heinrich entschieden sich schließlich folgende 10 Sternsingerinnen und Sternsinger beim ersten Vorbereitungstreffen für eine Teilnahme: Yannah-Magdalena Broich, Pascal Broich, Rene Broich, Gianluca Fischer, Mandy Kailus, Katharina Leopold, Jennifer Melhorn, Sara Stellmacher, Claudia Tarara und Katharina Wöhle. Auch St. Michael eine größere Schar angemeldet hatte, konnte St. Josef leider aus terminlichen Gründen nicht mitfahren.

So fuhren wir im von Günter Tewes und seinem Team organisiertem Bus früh morgens nach Münster. Vor Beginn des Gottesdienstes im mit gut 1000 Sternsingern gefüllten Dom wurden noch etliche Lieder eingeübt, die eigens für die diesjährige 50. Sternsingeraktion in Deutschland komponiert worden waren. Allen Sternsingern war anzumerken, dass mit der richtigen Band auch das Singen anderer Lieder als dem bekannten "Wir kommen daher aus dem Morgenland" Spaß machen kann.

In seiner Ansprache wünschte Weihbischof Franz-Josef Overbeck wünschte den Sternsingern, "dass ihr eine gute Erfahrung macht". Er erzählte unter anderem auch davon, dass er früher als Sternsinger in seiner Heimatgemeinde St. Josef aktiv war. "Das Gehen durch die Straßen, das Singen - nicht selten bei gar nicht so gutem Wetter -, ist anstrengend. Es kostet Kraft und macht müde. Am Abend jedoch bin ich nach solchen Tagen immer froh und glücklich ins Bett gefallen. Das wünsche ich Euch auch." Vielleicht war ja unter den Sternsingern im Dom auch ein zukünftiger Bischof?



Nach dem Gottesdienst gab es für alle einen kleinen Kompass. Er soll daran erinnern, dass wir uns in unserem Leben immer wieder neu an Jesus ausrichten können, so wie wir uns am Kompass in Richtung Norden ausrichten können. Und auf dem Domplatz ging es dann weiter: Zum Jubiläumsstern wurden einige Aspekte vertieft, die jedoch aufgrund der aufkommenden Kälte doch ein wenig untergingen. Lebendig wurden die Kinder und Jugendlichen aber wieder, als die Luftballonaktion begann: Auf eine Postkarte konnten die persönlichen Wünsche für eine bessere Eine Welt aufgeschrieben werden und an einen Luftballon befestigt werden. Mit Ablauf eines Countdowns wurden alle Luftballons dann gleichzeitig in die Freiheit entlassen. Leider sorgte der böige Wind dafür, dass viele Luftballons in den Bäumen des Domplatzes hängenblieben. Die guten Wünsche für die Welt werden hoffentlich trotzdem wahr.

Kaum waren die Luftballons am Horizont (oder in den Bäumen) verschwunden, wurden mit dem Jubiläumsstern voran insgesamt fünf Ziele in Münster angesteuert, um die Botschaft der Sternsinger weiter zu tragen. Jeweils einen dieser Sterne brachten die Sternsinger in einem sternförmigen Marsch zur Justizvollzugsanstalt, zur Raphaelsklinik, zur Jugendkirche Effata, zum münsterischen Rathaus und zur Bezirksregierung Münster. Unsere Gruppe aus St. Michael und St. Heinrich machte sich mit auf den Weg zur Bezirksregierung. Dort lud der stellvertretende Regierungspräsident nach einer kurzen Ansprache und nach Anschreiben des Segensspruches "20 * C + M + B * 08" durch eine Sternsingerabordnung alle Anwesenden zu Kakao und Bockwurst ein. Nach dieser Stärkung machten wir uns dann auch wieder auf den Heimweg nach Marl. Die guten Erfahrungen dieses Tages haben bei den Verantwortlichen die Idee aufkommen lassen, die Teilnahme an der Auftaktveranstaltung des Bistums im nächsten Jahr zu wiederholen.